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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten  aus dem Organisationsbereich Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.

Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.


Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr:

  • Tod des Vaters (18/2017)

Am 29.01.2017 verstarb der Vater des Hauptgefreiten X. Aufgrund fehlender Rücklagen und Ersparnisse der Eltern ergab sich für den jungen Soldaten die Verpflichtung, die Kosten der Beerdigung alleine zu tragen. Da er selbst erst Anfang des Jahres umgezogen war resultierten aus der Übernahme dieser Kosten für ihn finanzielle Probleme.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr machte Herrn X in dieser Situation auf das Soldatenhilfswerk aufmerksam. Der Antrag an das Soldatenhilfswerk, wurde dort umgehend positiv beschieden und eine Soforthilfe in Höhe von 1.000,00 Euro bewilligt.


  • Alternative Behandlung Gehirntumor (43/2017)

Stabsbootsmann X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (3 Kinder) zusammen. Ein Kind aus erster Ehe lebt bei der Kindsmutter. Im Mai 2014 wurde bei X eine lebensbedrohliche Krebserkrankung diagnostiziert. Der Soldat verrichtet seinen Dienst daher zurzeit nach eigenem Ermessen.

Nach kurzer schulmedizinischer Behandlung entschied sich Herr X im April 2015 für eine alternativ-medizinische Therapie. Mit dieser alternativen Behandlungsform geht es dem Soldaten relativ gut, allerdings stellte sich sehr bald die Frage der Finanzierung. Im Rahmen der freien Heilfürsorge gab es bislang keine Kostenzusage, also blieb zunächst nur die Eigenfinanzierung. Dies war irgendwann nicht mehr möglich, da alle Ersparnisse aufgebraucht und Schulden in Höhe von 11.000.- Euro entstanden waren.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an die Marine-Offizier-Hilfe e.V. und an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. Der Spendenausschuss hat beschlossen, den Stabsbootsmann mit einem Betrag von 5.000,00 Euro zu unterstützen.


  • Delphintherapie für den Sohn (44/2017)

Herr Hauptfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) zusammen. Ein Sohn ist zu 100 Prozent schwerbehindert und leidet an Mikrozephalie. Seine geistige, emotionale und motorische Entwicklung ist eingeschränkt. Fortbewegen kann er sich nur durch Krabbeln. Zur Förderung der Entwicklung im motorischen und mentalen Bereich hat sich die Familie zur Durchführung einer Delphintherapie in Curacao für den Sohn entschlossen. Für die Familie ergaben sich durch die Therapie Kosten in Höhe von ca. 12.000,00 Euro.

Zur Milderung dieser Kosten für die Familie hat sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Spendenausschuss beraten und beschlossen, diese Delphintherapie mit einem Betrag von 6.800,00Euro zu unterstützen.


  • Stationäre Behandlung Mutter/Kind (46/2017)

Frau Oberfeldwebel X ist verheiratet und hat ein schwerbehindertes Kind. Das schwerbehinderte Kind ist auf stationäre Behandlung angewiesen, allerdings benötigt auch die Mutter seit einiger Zeit fachärztliche Behandlung. Das Kind ist nicht in der Lage alleine zu sitzen, es muss ständig von der Mutter getragen und gehalten werden. Das führt dazu, dass für die Fahrten von und zur Klinik immer eine Begleitperson dabei sein muss, in dem Fall die Großmutter. Für die Großmutter musste hierfür ein Zimmer in einer Pension angemietet werden, sodass zusätzliche Kosten entstanden.

Das Soldatenhilfswerk hat den Fall im Geschäftsführenden Vorstand beraten und hier eine Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000,00 Euro bewilligt.


  • Erkrankung Soldat/Reisekosten Familie (91/2017)

Herr Stabsfeldwebel X ist verheiratet und lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einem Eigenheim. Bei dem Soldaten wurde im März 2017 eine Krebserkrankung diagnostiziert, welche in den darauffolgenden Monaten durch eine Chemotherapie behandelt wurde. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte belasteten die gesamte Familie sehr.

Nach Abschluss der Therapiemaßnahmen wurde dem Soldaten eine Kur zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit in einer Reha-Klinik genehmigt. Die Kurklinik wurde bewusst gewählt, da sie eine der wenigen auf onkologische Reha spezialisierten Kliniken ist, die auch Unterbringungskapazitäten für Angehörige und speziell für Kinder hat. Für die Unterkunft der Familie auf dem Klinikgelände wären Kosten von 1.575.- Euro aufzubringen gewesen. Eine für die Familie kaum zu bewältigende Summe, zumal für die Ehefrau des Soldaten aufgrund der Erkrankung ihres Mannes eine Wiederaufnahme Ihrer Berufstätigkeit nach der Elternzeit nicht in Frage kommt.

In dieser Situation wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine Kameradschaftshilfe. Das Soldatenhilfswerk hat nach dem Antrag entsprochen und Herrn Stabsfeldwebel X mit 2.000,00 Euro finanziell unterstützt.


  • Pflegegerechter Umbau (4/2018)

Herr Stabsfeldwebel X ist verheiratet und wohnt mit seiner Ehefrau, einer Tochter und Zwillingen zusammen. Die Ehefrau des Soldaten ist dauerhaft erkrankt und dadurch in der Betreuung der drei Kinder sehr eingeschränkt. Die Zwillinge weisen einen Pflegegrad II auf und sind in ihrer Alltagskompetenz ebenfalls eingeschränkt. Sie werden betreut von der örtlichen Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unterstützend sind ebenso eine Patenfamilie und die Lebenshilfe am Wohnort der Familie involviert. Bedingt durch die gesundheitliche Gesamtsituation war ein pflegegerechter Umbau des Wohnhauses notwendig.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um Unterstützung der Familie gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat beschlossen, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe von 4.000,00 Euro zu unterstützen.

Soweit notwendig, wurde eine weitergehende mögliche Unterstützung in Höhe von 3.000,00 Euro beschlossen.


  • Tod durch Verkehrsunfall (14/2018)

Im Januar 2018 verstarb ein Bootsmann bei einem Verkehrsunfall. Er hinterließ seine Frau und zwei kleine Kinder.

Der Sozialdienst der Bundeswehr wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung der Familie. Das Soldatenhilfswerk hat dem Antrag entsprochen und an die Witwe mit den beiden Kindern 5.500.- Euro ausgezahlt.


  • Wohnungsbrand (17/2018)

Die Wohnung von Frau Hauptfeldwebel X wurde im Februar 2018 durch einen Brand vollkommen zerstört. Bei dem Versuch die Familie im Obergeschoss zu retten erlitt die Soldatin eine Rauchgasvergiftung. Das gesamte Haus ist nicht mehr bewohnbar, sämtliche Unterlagen wurden durch das Feuer vernichtet. Die Soldatin wohnt nun mit ihrer Lebensgefährtin in einer Notunterkunft der Stadt, die allerdings recht spartanisch ausgestattet ist.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe für die Frau Hauptfeldwebel gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, Frau Hauptfeldwebel X mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000,00 Euro zu unterstützen.



  • Schwere Schickssalsschläge (18/2018)

Bei der Ehefrau des Stabsunteroffiziers X wurde im Sommer 2016 Brustkrebs diagnostiziert. Im Sommer 2017 wurde eine gemeinsame Tochter mit einer schweren Fehlbildung geboren, welche deren dauerhafte Lebensfähigkeit in Frage stellte. Im September 2017 verstarb dann dieses Kind. Kurz vor Weihnachten erfolgte der nächste Schicksalsschlag. Im Dezember 2017 verstarb der Vater des Soldaten mit 48 Jahren nach einem langen Leidensweg.

Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern wandte sich der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr in dieser sehr schwierigen persönlichen Situation an das Soldatenhilfswerk. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 4.500,00 Euro zu unterstützen.


  • Hausbrand und Tod der Eltern (95 + 96/2018)

Im Juli 2018 verlor eine junge Soldatin bei einem Hausbrand beide Eltern. Der zuständige Sozialdienst wandte sich in dieser sehr schwierigen Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Der Disziplinarvorgesetzte der Soldatin unterstützte den Antrag mit Nachdruck. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, die Obergefreite für den Tod der Eltern mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000,00 Euro sowie für den persönlich erlittenen Brandschaden mit einer weiteren Hilfe in Höhe von 1.000,00 Euro zu unterstützen.


  • Tod des Vaters (135/2018)

Im Juli 2018 verstarb der Vater von Herr Oberfeldwebel X. Da die Eltern des Soldaten geschieden waren, musste - laut Gesetz - der Sohn für die Beerdigungskosten aufkommen. Der Sozialdienst wandte sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk mit der Bitte um eine finanzielle Unterstützung. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, den Oberfeldwebel mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000,00 Euro zu unterstützen.


  • Baby verstorben (6/2019)

Im Januar 2019 verstarb der erst wenige Wochen alte Sohn des Hauptgefreiten X und seiner Lebensgefährtin unter tragischen Umständen.

Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den dazu vom Sozialdienst der Bundeswehr vorgelegten Antrag beraten und entschieden, hier zur Milderung der Situation mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500,00 Euro zu unterstützen.


  • PTBS und Erkrankung der Ehefrau (44/2019)

Stabsunteroffizier X leidet an einer einsatzbedingten PTBS und seine Ehefrau erkrankte vor drei Jahren an Darmkrebs. Viele Hilfsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die seine Frau benötigt sowie hohe Reisekosten zu Facharztterminen und Krankenhäuser werden von der Krankenkasse und Beihilfe nicht erstattet. Dadurch wurden die finanziellen Reserven schnell aufgebraucht. Nun kam noch eine umfangreiche Reparatur am Auto hinzu.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, den Stabsunteroffizier zur Milderung seiner finanziellen Situation mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 8.500,00 Euro zu unterstützen.


  • Familienlotsin (53/2019)

Der verheiratete Hauptfeldwebel X wurde 1997 bei einem Minenunfall im Einsatz lebensgefährlich verletzt; ein Unterschenkel musste amputiert werden. Nach jahrelangen Problemen mit der Prothese nahm der Soldat an einem Therapieprogramm an der Sportschule der Bundeswehr teil. Dies führte endlich zu einer deutlichen Verbesserung und gab dem Soldaten neuen Lebensmut. Kurz danach erkrankte seine Ehefrau nach der Geburt des dritten Kindes im September 2018. Zeitgleich erkrankte auch die Großmutter und fiel als Unterstützung im Haushalt aus. Seitdem war die Ehefrau mit dem Haushalt völlig überfordert. Zur Entlastung der Familie ist die Teilnahme am „Modell der Familienlotsin“ geplant. Der Sozialdienst der Bundeswehr hat hierzu eine finanzielle Unterstützung beantragt.

Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat d entschieden, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 6.000,00 Euro zu unterstützen. Eine weitergehende finanzielle Hilfe in Höhe von 6.000,00 Euro zur Verlängerung der Unterstützung im Haushalt ist auf Antrag möglich.


  • Schimmelbefall in der Mietwohnung (57/2019)

Obergefreiter X (verheiratet, 3 Kinder) befindet sich seit mehreren Jahren in der Privat-insolvenz. Da die bisherige Wohnung der Familie mit Schimmel befallen ist, musste sie umziehen.

Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat auf Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr entschieden, den Umzug der Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000,00 Euro zu unterstützen.