Heer


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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16.10.2019

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Spenderehrung SHWBw durch GI:  14.11.2019 in Berlin

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18.12.2019

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Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen, verehrte Leser, eine Auswahl von Kameradschaftshilfen für Soldaten/Innen sowie für Angehörige von Soldaten aus dem Organisationsbereich Heer vor, bei denen wir die Betroffenen bzw. die Hinterbliebenen unterstützen konnte.

Hier können Sie die komplette Darstellung (PDF-Dokument) lesen.



Sie wollen uns mit einer Spende unterstützen ? Dann finden Sie hier einen Vordruck zur Einrichtung eines Dauerauftrages bei Ihrer Bank. (Vordruck)

Wer entscheidet über die Vergabe von Kameradschaftshilfen ?

Der Geschäftsführende Vorstand entscheidet direkt über notwendige Soforthilfen bei Todesfällen und über Kameradschaftshilfen in geringfügiger Höhe sowie auch bei einsatzbedingten Fällen. Alle anderen Fälle werden an den Spendenausschuss übergeben. Rund 50 % der Fälle werden durch diesen entschieden.

Wie der Spendenausschuss arbeitet können sie hier lesen.

Detailübersichten zu den Kameradschaftshilfen der Vorjahre finden Sie im Register Tätigkeitsbericht.

Kurzdarstellung aktueller Kameradschaftshilfen im Organisationsbereich Heer:

  • Frühgeburt von Zwillingen (10/2018)

Herr Oberstabsgefreiter X ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und einer Tochter in einer Mietwohnung. Die Ehefrau hat bereits einen Sohn aus einer vorherigen Beziehung, der bei seinem Vater lebt. Herr und Frau X haben für den Februar 2018 die Geburt ihrer Zwillinge erwartet. Bedauerlicherweise erlitt die werdende Mutter im Dezember 2017 eine Frühgeburt, bei dem eines der Zwillinge tot zur Welt kam. Eine Tochter überlebte als Frühchen. Deren Gesundheitszustand war zunächst sehr kritisch. Später auf der „Frühchenstation“ der Kinderklinik (50 km entfernt) hat sich der Zustand stabilisiert. Mit dem schmerzlichen und unbegreiflichen Verlust sowie der Sorge um und den Besuchen ihres „Frühchens“ gingen für das Ehepaar auch hohe finanzielle Belastungen einher.


Um wenigstens die finanziellen Belastungen zu mildern, beantragte der Sozialdienst der Bundeswehr eine finanzielle Unterstützung. Der Antrag wurde im Spendenausschuss beraten und für das Ehepaar einen Betrag in Höhe von 3.500.- Euro bereitgestellt.


  • Soldat hinterläßt Lebenspartner (13/2018)

Nachdem Stabsfeldwebel X bereits seit einiger Zeit krank zu Hause war, verstarb er am 13. Januar 2018 in seiner Wohnung. Er hinterlässt seinen langjährigen Lebenspartner Herrn Y Der Stabsfeldwebel war der alleinige Verdiener in der Partnerschaft und war aufgrund der bestehenden Bedarfsgemeinschaft dazu verpflichtet, seinen Partner zu unterhalten/versorgen.

Der hinterbliebene Lebenspartner, Herr Y ist gesetzlich verpflichtet („…aufgrund der auf Dauer angelegten nichtehelichen Lebensgemeinschaft…“), für die Bestattung aufzukommen. Da jedoch kein Testament über das Vermögen des verstorbenen Soldaten vorliegt, kann der Lebenspartner ihn nicht beerben und ist nun mittellos. Ein großer Anteil der Beerdigungskosten wurde zwar gemäß ZDv A-2641-4 „Fürsorge in Todesfällen“ übernommen, dennoch bleiben viele Kosten übrig, die nicht abgedeckt sind.


Der zuständige Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk um eine finanzielle Unterstützung gebeten, um die durch diesen Schicksalsschlag entstandenen finanziellen Belastungen für Herrn Y zu mildern. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, Herrn Y eine Soforthilfe in Höhe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen der Soldaten der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen.


  • Soldat hinterläßt Lebenspartnerin und zwei Kinder (22/2018)

Oberleutnant X ist geschieden und lebte zusammen mit seiner Lebenspartnerin und zwei gemeinsamen Kleinkindern. Im Februar 2018 verstarb X unerwartet . Die Lebenspartnerin hat keinen Zugriff auf das Bankkonto, von dem laufende Zahlungen abfließen und der Lebensunterhalt bestritten wurde. Sie war noch bis März 2018 in Elternzeit und hat danach keine Einkünfte mehr. Folglich wird sie Sozialhilfe bzw. Leistungen zur Grundsicherung und Wohngeld beantragen müssen.


Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um Unterstützung für die Familie gebeten. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag im Geschäftsführenden Vorstand beraten und beschlossen, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe von 4.500.- Euro zu unterstützen.


  • Schwerbehindert nach Motorradunfall (37/2018)

Im September 2017 verunglückte der ledige Stabsgefreite X Soldat mit seinem Motorrad so schwer, dass er sich bis zum April 2018 in stationärer Behandlung befand. Seitdem befindet er sich in einem speziellen Pflegeheim. Der Soldat hat den vorläufigen Pflegegrad 4. Von einer Höherstufung in Pflegegrad 5 ist aber auszugehen. Der gesundheitliche Zustand machte eine gesetzliche Betreuung notwendig, die durch den Vater übernommen wurde.

Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation für eine Kostenübernahme der entstandenen Fahrtkosten für die Besuchsfahrten des Vaters an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt. Das Soldatenhilfswerk hat den Antrag in seinem Spendenausschuss beraten und beschlossen, den betreuenden Vater mit einer Kameradschaftshilfe von 3.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Hausbrand und zwei betroffene Soldaten (38/2018)

Herr Oberstabsgefreiter X wohnte zusammen mit einer Hauptgefreiten in einer Mietwohnung. In der Nacht von Montag, den 17. April zu Dienstag, den 18. April 2018 verursachte ein Wohnungsbrand eine Notsituation für die beiden Soldaten. Die Wohnung wurde durch das Feuer, die Löscharbeiten und Teile des Daches, welches einstürzte, völlig zerstört. Die erst im November 2017 bezogene Wohnung befand sich im Dachgeschoß. Nichts vom Inventar war mehr zu benutzen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.


Der betreuende Sozialdienst der Bundeswehr hat sich in dieser Situation an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. gewandt und um eine finanzielle Soforthilfe gebeten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die beiden Soldaten zusammen mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 1.000.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Plötzlicher Kindstod (81/2018)

Im Juli 2018 gebar die Ehefrau des Oberstabsgefreiten X eine gemeinsame Tochter. 14 Tage später verstarb dann die Tochter durch den plötzlichen Kindstod.

Die Einheit des Soldaten wandte sich an das Soldatenhilfswerk und bat um eine finanzielle Unterstützung zur Begleichung der Beisetzungskosten. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat entschieden, die Familie mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.500.- Euro zu unterstützen.


  • Behinderung des Sohnes (85/2018)

Die Lebensgefährtin des Oberstabsgefreiten X hatte gravierende Schwangerschaftsprobleme. Daher kam der Sohn zu früh auf die Welt. Das Kind ist gesundheitlich beeinträchtigt und es entstehen für die Familie immer wieder Fahrtkosten zu Ärzten sowie Kosten für Anschaffungen für das Kind, die nicht oder nur teilweise erstattet werden.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag zur Unterstützung der Familie beraten und entschieden, hier mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000.- Euro zu unterstützen.


  • Soldat unheilbar erkrankt (98/2018)

Obergefreiter X lebte noch bei seinen Eltern. Vor kurzem ist der Soldat unheilbar erkrankt, sodass er sich seitdem in stationärer Behandlung befindet. Aufgrund der Verlegung in eine Fachklinik hat sich die Entfernung zum Heimatort noch weiter vergrößert. Dadurch ergibt sich für die Eltern des Soldaten durch die erforderlichen Besuchsfahrten eine starke Belastung.


Der Sozialdienst hat beim Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. um eine finanzielle Unterstützung für die Eltern des Soldaten gebeten. Der Disziplinarvorgesetzte des Soldaten unterstützte diesen Antrag ebenfalls. Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Eltern des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.

 

  • Verladehilfe für behindertes Kind (108/2018)

Der Sohn des Stabsfeldwebel X wurde mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen geboren. Das Kind ist bewegungseingeschränkt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Um den Jungen künftig zusammen mit seinem Rollstuhl in das Familien-Kfz verladen zu können, ist der Einbau einer Verladehilfe notwendig.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr beraten und entschieden, Herrn Stabsfeldwebel X mit einer zweckgebundenen Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000.- Euro zu unterstützen.


  • Hygiene-Umbau der Wohnung (123/2018)

Der Sohn des Oberfeldwebel X wurde mit einer fetalen Zwerchfell-Hernie schwer erkrankt geboren. Aufgrund der Krankheit muss die Wohnung einen möglichst hohen Hygienegrad aufweisen und deshalb hygienegerecht umgebaut werden.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, die Familie des Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 5.000.- Euro zu unterstützen.


  • Wohnungsauflösung (142/2018)

Oberstabsgefreiter X wurde am 3. November 2018 tot in seinem Zimmer in der elterlichen Wohnung aufgefunden. Die Eltern des ledigen Soldaten müssen jetzt die Kosten für die Auflösung der 600 km entfernten Wohnung des Soldaten und weitere, von der Bundeswehr nicht übernommene Bestattungskosten tragen.


Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr beraten und entschieden, die Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500.- Euro aus dem Spendenaufkommen von Soldaten der Bundeswehr zu unterstützen.


  • Baby nach Frühgeburt verstorben (18/2019)

Im Januar 2019 wurde die Tochter von Hauptfeldwebel X und seiner Lebensgefährtin ca. 14 Wochen zu früh geboren. Sie wurde nur 11 Tage alt und verstarb auf der Intensivstation.


Auf Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr hat der geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. entschieden, den Soldaten und seine Lebensgefährtin mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 3.000,00 Euro zu unterstützen.


  • Kopforthese (31/2019)

Oberstabsgefreiter X lebt mit seiner Familie (3 Kinder) in einer Mietwohnung. Der Sohn des Soldaten kam Mitte 2018 in der 40. Schwangerschaftswoche durch Spontangeburt zur Welt. Durch die konsequente Rückenlagerung kam es zu einer zunehmenden Asymmetrie. Die Ärzte empfahlen eine Therapie mittels dynamischer Kopforthese.


Der Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr wurde im Spendenausschuss beraten, der entschied den Soldaten und seine Familie hierzu mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.000,00 Euro zu unterstützen.


  • Tödlicher Badeunfall (49/2019)

Hauptgefreiter X lebte noch bei seinen Eltern und kam im April 2019 bei einem tragischen Badeunfall ums Leben.

Der Geschäftsführende Vorstand des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag des Sozialdienstes der Bundeswehr beraten und entschieden, der Familie mit einer Soforthilfe in Höhe von 3.500,00 Euro zu unterstützen.


  • Elternzeit (56/2019)

Hauptfeldwebel X lebt mit seiner Familie (2 Kinder) in einer Mietwohnung. Nach der Frühgeburt des zweiten Sohnes war die Beziehungsentwicklung (Eltern/Kind) extrem erschwert und hat den Soldaten und seine Frau chronisch erschöpft. Auf Empfehlung des Truppenarztes und des Sozialdienstes hat der Soldat zur Erholung zwei Partnermonate Elternzeit mit Elterngeldanspruch beantragt. Damit entstanden Einkommensverluste, die gerade in dieser Phase wegen Neuanschaffungen sehr schwierig sind.


Für die Familie wurde daher eine finanzielle Unterstützung durch den Sozialdienst der Bundeswehr beantragt.


Der Spendenausschuss des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. hat den Antrag beraten und entschieden, den Soldaten mit einer Kameradschaftshilfe in Höhe von 2.400,00 Euro zu unterstützen.