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Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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16.10.2019

Sommerkonzert: 21.06.2020 in Berlin (rrb Berlin)

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IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

13.11.2019 (Berlin)

Spenderehrung SHWBw durch GI:  14.11.2019 in Berlin

Erreichbarkeit der Ansprechstelle: 0228-9924-14939

BIC:   PBNKDEFF

18.12.2019

Adventskonzert GI: 02.12.2019 in Bonn: siehe Info

Email: Soldatenhilfswerk@Bundeswehr.org

Postbank Köln

Musikfest der Bundeswehr 2020: siehe Info

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Spendenplakate

Illerunglück 1957/Gedenkstätte

      Information zur Gedenkfeier: siehe Über uns

Die steuerrechtlichen Grundlagen einer Spende an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Wir sind wegen Förderung der Fürsorge für bedürftige Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamtes Bonn-Außenstadt, StNr. 206/5876/0361, vom 09.11.2018 für den letzten Veranlagungszeitraum 2015 bis 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.


Wir fördern nach unserer Satzung bedürftige Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr oder ihrer Hinterbliebenen bei Katastrophen- und Unglücksfällen, bei Verletzungen/Tod im Einsatz sowie in Ausnahmefällen bei anderen unverschuldeten Notständen.

Der COIN des

SOLDATENHILFSWERK DER BUNDESWEHR e.V. (SHWBw)


Die Darstellungen zeigen auf der einen Seite:

das Logo des SHWBw – „Die helfenden Hände“

und das Motto - “Kameradschaft macht stark“

auf der anderen Seite:

das Denkmal zum Illerunglück in Kempten vom 03.06.1957 mit je einem Stern für jeden dort verunglückten Kameraden und das Jahr der Herausgabe 2015.

Die Gedenkmünze ist 40mm im Durchmesser, ca. 3,5 mm stark,

im Spritzguss, antik-goldfarben plattiert, hergestellt.


Sie wird besonderen Spendern und Unterstützern des Soldatenhilfswerkes als Dank und Anerkennung für deren Engagement für unverschuldet in Not geratenen Kameraden und Kameradinnen sowie deren Angehörige überreicht.


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Informationen zum Musikfest der Bundeswehr: siehe INFO

Aktuelle Informationen und Berichte zu Spendenaktionen an denen Mitglieder des Vereins verantwortlich mitwirkten


Der Kartenvorverkauf für den 26. September 2020 ist bereits erfolgreich angelaufen. Für schnellentschlossene Musikfest-Fans gilt noch bis 30. November ein Frühbucherrabatt von 20% auf alle Kategorien.



Kooperationsvereinbarung zwischen Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und Deutsche Härtefallstiftung

Bonn. Am 21. Oktober 2019 haben der Vorsitzende des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V., General Eberhard Zorn und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, die engere Zusammenarbeit zwischen dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. und der Deutschen Härtefallstiftung mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.

Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung hob der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Zorn die Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten hervor, um in Not geratenen Menschen noch schneller und unbürokratischer zu helfen. Beide Organisationen blicken auf eine langjährige, gute Zusammenarbeit zurück.

So wurde im Jahr 2012 die Härtefallstiftung unter der Trägerschaft des Soldatenhilfswerks gegründet. Die Arbeit für die Menschen in der Bundeswehr sowie deren Angehörige und Hinterbliebene soll nun noch effizienter gestaltet werden.

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„Trauma - wenn Kinder mitleiden“, unter diesem Thema stand auch in diesem Jahr ein einwöchiges Projekt der AG 3 des Netzwerkes der Hilfe. Insgesamt sechs Familien von im Dienst traumatisierten Soldaten nahmen daran vom 1. bis 6. September 2019 in Berlin-Schwanenwerder teil.

Nachdem der erste Pilotdurchgang im Jahr 2018 auf durchweg positive Resonanz gestoßen war, hatten sich die Mitglieder der AG 3 des Netzwerks der Hilfe darauf verständigt, auch in diesem Jahr die Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeit zu übernehmen und damit eine konkrete Maßnahme speziell für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern anzubieten.
Auch das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.  hat dieses Projekt unterstützt.

Bei nahezu perfekten äußeren Rahmenbedingungen in und um die Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder erwartete die Familien, die aus ganz Deutschland nach Berlin angereist waren, ein vielseitiges Programm.

Unter der Gesamtleitung von Herrn Militärdekan Christian Fischer hat ein insgesamt zwölfköpfiges Betreuerteam ein vielfältiges Angebot für Familien gestaltet.

Im Fokus standen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Belastungen. Ihnen wurden unter fachkundiger Leitung u.a. Stabilisierungs- und Stärkungsübungen angeboten, die durch altersgerechte spielerische Angebote aufgelockert waren.

Parallel dazu haben die Eltern, ebenfalls unter fachkundiger Leitung, u.a. die Themen PTBS Symptome und deren mögliche Folgen für Kinder, konkrete Problemstellungen in den Familien und Umgangsmöglichkeiten damit, sowie persönliche Ressourcen und deren Nutzung/Stärkung erarbeitet. Schwerpunkt für die Wahrnehmung der familiären Situation bildete dabei die Perspektive der Kinder. Konkrete Angebote zur individuellen Krisenbewältigung wurden vorgestellt und ergänzend weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben den inhaltlich aber auch emotional sehr fordernden Themenblöcken rundeten verschiedene gemeinsame Familienerlebnisse das vielfältige Angebot ab.

Bei schönstem - aber nicht windstillem - Wetter galt es beispielsweise, einen selbstzubauenden Getränkekistenstapel zu erklimmen. Eine Floßfahrt auf der Havel/ dem Wannsee mit zwei großen Flößen, auf denen abends noch fleißig gegrillt wurde, bildete dann einen schönen Abschluss einer für alle Teilnehmenden sehr anstrengenden Woche.

Die Rückmeldung der Teilnehmenden war auch in diesem Jahr wieder sehr positiv; eine Fortsetzung des Angebots wurde erbeten.

 

Alle Teilnehmenden, seien es die Familien aber auch die Betreuer, danken den Mitgliedern der AG 3 im Netzwerk der Hilfe für das Ermöglichen dieser Maßnahme. Über eine Fortführung dieses nun zweimal durchgeführten Projekts im Jahr 2020 und darüber hinaus werden die Mitglieder der AG 3 im November 2019 entscheiden.

Spenderehrung 2017/2018

Traditionell hatte der Generalinspekteur der Bundeswehr General Eberhard Zorn ausgewählte Spender zur Ehrung für die Jahre 2017

(Sept-Dez) und 2018 (Jan-Sept) zu einem Empfang in das Gäste-Casino im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin eingeladen.


Geehrt wurden Spender aus Dienststellen der Bundeswehr, Privatpersonen, Spender aus der Wirtschaft/ von Firmen, Kooperationspartner sowie aus Vereinen und Verbänden. Insgesamt hatten die Eingeladenen eine Gesamtspendensumme in Höhe von rund 230.000.- Euro gespendet. Diese Spenden stehen nun für die Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Soldaten, Soldatinnen und deren Familien zur Verfügung.

General Zorn zeichnete die Spender mit einer Urkunde aus. Außerdem erhielt jeder Spender den Coin des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr.

Die musikalische Begleitung der Spenderehrung und ein reichhaltiges Buffet rundeten das Programm ab.


Das BMVg hat ausführlich über die Veranstaltung berichtet.

Lesen dazu hier weiter. (Link zur Seite des BMVg)


Traditionelles Adventskonzert des Musikkorps der Bundeswehr zugunsten des

Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e.V. am 03. Dezember 2018 in der Kreuzkirche zu Bonn

Am 03. Dezember findet ab 19.00 Uhr das traditionelle Adventskonzert zugunsten des Soldatenhilfswerks in der Bonner Kreuzkirche statt, zu dem der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Eberhard Zorn, alle Interessierten ganz herzlich einlädt. Das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg bietet den Gästen ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Konzert in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Das Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling möchte für einen unterhaltsamen und besinnlichen Abend bei den Gästen sorgen und so auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. hilft seit nunmehr über 60 Jahren in Not geratenen Soldaten und deren Familien mit schneller und unbürokratischer Hilfe. Insgesamt konnten im Laufe der Zeit bis heute 35.756 Fälle entschieden und mit einer Gesamtsumme von 27.330.957 Euro geholfen werden. So konnte im Jahr 2017 wieder 162 Soldaten und deren Familien mit einem Gesamtbetrag von 286.157 Euro unterstützt werden, während es im laufenden Jahr bislang 135 Fälle mit insgesamt 259.841 Euro sind.


Fotos vom Adventskonzert 2017: Hauptmann a.D. Helmut Buß


Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten. Spenden auf unserem Konto sind willkommen.

Spendenkonto:

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

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BIC: PBNKDEFF

Mitgliederversammlung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr am 06. März 2018

Bei der Mitgliederversammlung stand turnusgemäß die Neuwahl des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden sowie die Aufnahme neuer Mitglieder im Mittelpunkt.

Der stellvertretende Vorsitzende, Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps eröffnete die Versammlung, überbrachte Grüße des Vorsitzenden, Herrn Generalleutnant Eberhard Zorn und die Grußworte unseres Schirmherrn, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, Herrn General Volker Wieker, die leider nicht persönlich anwesend sein konnten.

 

Nach den Berichten des Vorstandes wurde dieser entlastet und für die nächsten zwei Jahre wurden erneut gewählt:

- als Vorsitzender: Herr Generalleutnant Eberhard Zorn,

- als Stellvertretender Vorsitzender : Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps.

 

Der bisherige Schirmherr und ehemalige Vorsitzende, Herr General Volker Wieker wurde anschließend zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Nach Verlängerung bzw. Aufnahme neuer Mitglieder verfügt das SHWBw e.V. nun über insgesamt 178 ordentliche und 3 außerordentliche Mitglieder. Dem Ziel: "An jedem Standort ein Mitglied" sind wir wieder ein kleines Stück näher gekommen.


Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen im Unteroffizierheim der Julius-Leber-Kaserne.


Am Folgetag erlebten die Teilnehmer eine hochinteressante Fortbildungsveranstaltung mit den Themen

• "Beratung und Betreuung von in Not geratenen Soldaten und Soldatinnen durch die Truppenärzte“ (Frau OSA Pietsch), 

• "Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) - Beratung und Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen“ (Frau RI´in Wittenzellner),

• „Hundegestützte Sozialarbeit im Sozialdienst der Bundeswehr - „tierische“ Hilfe und Unterstützung für PTBS-Erkrankte und deren Familien im Kontext der sozialdienstlichen Unterstützung im Sozialdienst der Bundeswehr“ (Herr ROI Krampe)

• „Grundlagen/Verfahren der Wiedereinstellung von ehemaligen einsatzgeschädigten Soldaten/Soldatinnen“ (Frau RAR Hoffmann)


Text: J. Weidemann

Fotos: J.Weidemann

Gedenktag 60 Jahre Iller-Unglück Kempten-Hirschdorf


Seit 60 Jahren treffen sich die Trauernden an dem Fluss, der 15 jungen Soldaten am 03.06.1957 das Leben kostete. Die Iller fließt auch am 03.06.2017, wie vor 60 Jahren, schön aber auch gefährlich durch das Allgäu. Am Denkmal haben sich wieder Angehörige,  Zeitzeugen und sehr viele Gäste versammelt, um in Demut der Verstorbenen zu gedenken. Der Vorsitzende des Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V., Herr Generalleutnant Eberhard Zorn,  erzählt in bewegenden Worten  die Ereignisse an diesem Tag und beschreibt das Unglück der gefallenen Kameraden. Dabei spricht er den Angehörigen und Überlebenden  sein tiefes Mitgefühl aus. Begleitet wird diese Veranstaltung durch Gottes Segen, gesprochen vom Katholischen Militärpfarrer Stefan Bauhöfer.


Beim anschließenden Empfang im Rathaus von Kempten werden die zahlreichen Gäste, unter anderem Herrn Landrat Anton Klotz, als Vertreter aller Behörden der Präsident des Landgerichtes Kempten, Herr Dr.  Johann Kreuzpointner und stellvertretend für die aktiven Soldaten der Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, Herr Generalmajor Andreas Marlow  sowie als Vertreter des Bundes Deutscher Fallschirmjäger, Herr Oberst a.D. Manfred Reinig vom 3. Bürgermeister der Stadt Kempten, Herrn Anton Mayr begrüßt.

Eine besondere Würdigung erhielt dieser Empfang durch den Eintrag in das „goldene Buch der Stadt Kempten“.


Im Beisein von den überlebenden Kameraden, Herrn Manfred Karremann, Herrn Bernt Blessing und Herrn Kurt Rink wurde den verstorbenen Kameraden in gebührender Weise gedacht. Insbesondere die Rede des Oberst a.D. Manfred Reinig, er war damals Zugführer in einer Nachbarkompanie und einer der ersten Retter vor Ort, rüttelte die anwesenden Gäste mit seinen Beschreibungen der damaligen Ereignisse auf.


Ein besonderer Dank gilt Herrn Oberstleutnant Christian Schoebel und seinen Soldatinnen und Soldaten des Ausbildungsstützpunktes Luftlande / Lufttransport in Altenstadt/Schongau, die diese Veranstaltung mit ihrem vorbildlichen Einsatz so würdevoll und reibungslos gestaltet haben sowie dem Heeresmusikkoprs aus Ulm, dessen Bläserquintett für die würdige musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte.


Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. bedankt sich weiterhin ganz besonders bei Herrn Johann Frey, der das Grundstück, auf dem das Denkmal an der Iller steht, der Bundesrepublik Deutschland als Eigentümer kostenlos überlassen hat.


Weidemann

Schriftführer im SHWBw


Bildnachweis: Weidemann, SHWBw bzw. Lienert, Allgäuer Zeitung


Den Bericht in der Allgäuer Zeitung vom 03. Juni 2017 können Sie hier lesen.

Wir gedenken der Kameraden:

Hans-Jörg Föhrenbach

Walter Hanakam

Günter Isak

Wilhelm Kleinknecht

Karl Koczor

Horst Leidner

Johannes Leippert

Helmut Ottmüller

Gerhard Pfeifer

Werner Puscher

Walter Schneider

Siegfried Schwartz

Günter Stegmaier

Rudolf Weiss

Gerhard Zarn


Forum "Gemeinsam für die Menschen in unserer Bundeswehr"

Auf Einladung der Bundesministerin der Verteidigung, Frau Ursula von der Leyen, nahm das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. (SHWBw) am 05. Juli 2016 im Bendler Block mit einer Vielzahl anderer sozialer Organisationen/Einrichtungen am Forum "Gemeinsam für die Menschen in unserer Bundeswehr" teil, welches erstmalig stattfand und auch zukünftig durchgeführt werden soll.

Der Stv. Vorsitzende SHWBw, Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps, und der Geschäftsführer betrieben dabei einen gemeinsamen Informationsstand zusammen mit dem Sozialdienst der Bundeswehr. Die Arbeit im gemeinsamen Pavillon war dabei genauso gut und vertrauensvoll wie in der täglichen gemeinsamen Zusammenarbeit zur Unterstützung in Not geratener Kameraden/Kameradinnen.

Fotos: Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps und die Bundesministerin Frau Ursula von der Leyen bei der Einweisung/Information zum Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. am gemeinsamen Pavillon.

Standortältester Faßberg und Vorsitzender des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr konnten 85 Gäste zu kulinarischem Highlight begrüssen


Benefizessen von Bundeswehrspitzenköchen erbrachte 3.000 Euro

FASSBERG. „Genießen und Helfen“ – unter diesem Motto hatten der Kommandeur des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, kurz TAusbZLw, und Standortälteste Faßberg, Oberst Gerhard Hewera, und der Vorsitzende des Soldatenhilfswerkes der Bundeswehr, Herr Generalleutnant Eberhard Zorn, zu einem Benefizessen in die Räume der GHG (Gemeinsame Heimgesellschaft) Faßberg eingeladen. Den entsprechenden Rahmen dazu bot die Kochnationalmannschaft der Bundeswehr, die ein fünf-Gänge-Menü vorbereitet und angerichtet hatte. Insgesamt 85 Gäste hatten es sich nicht nehmen lassen, an diesem kulinarischen Event teilzunehmen, der zu Recht die Bezeichnung „Gourmetabend“ verdient hatte. „Ich freue mich über die große Resonanz zu diesem heutigen Benefizessen, möchte mich aber auch bei allen Spendern bedanken, die heute nicht dabei sein können, aber per Überweisung vorab gespendet haben“, sagte Oberst Hewera bei seiner Begrüßung. Das Essen der Spitzenköche der Bundeswehr war eingebettet in die Regionalkonferenz Nord des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr in Faßberg, zu der der Vorsitzende Generalleutnant Eberhard Zorn und Geschäftsführer Hans-Michael Ketterle nach Faßberg eingeladen hatten.


Spitzenköche zauberten Außergewöhnliches

Das fünf-Gänge-Menü wurde mit einem hors d'oeuvres aus Lachs, Kaviar, einem Safran-Pernod-Dip sowie Queller Algen und Rotem Meersalz Gebäck eröffnet. Anschließend wurde eine Kürbiscremesuppe serviert, gefolgt von Jakobsmuschel im Chorizomantel, Spekulatius Muffin und Krischragout. Als Hauptgang gab es eine neu interpretierte Schlachteplatte von Tafelspitz vom Kalb, knusprig gebratener Schweinebauch, Edelsülze vom Schwarzfederhuhn und anderen Leckereien. Für den krönenden Abschluss hatten die Toppköche einen gedeckten Apfelkuchen, Rote Grütze, Vanilleschaum und Frischkäse-Sanddorn-Eis mit Kümmelcrunch vorbereitet. „Der heutige Abend war ein kulinarisches Erlebnis, dass nicht so schnell wiederkommen wird und das alles noch für einen guten Zweck. Dieser Abend hat sich auf alle Fälle gelohnt!“, so der Kommandeur, der sich über ein Spendenaufkommen von über 3.000 Euro freuen konnte.


Kocherlebnis in Faßberg

Die Spitzenköche der Bundeswehr haben ihren Sitz in Berlin-Kladow und wurden beim Culinary Worldcup in Luxemburg im Jahr 2014 mit der Silbermedaille in der Kategorie Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet. Für ihre Kalte Platten-Schau erhielten sie dort Bronze. In diesem Jahr wird das Team um Stabsunteroffizier Thomas Kucharski bei der Internationalen Kochkunstausstellung in Erfurt antreten. 38 Länder werden dann ihre Teams in die Landeshauptstadt nach Thüringen schicken. Diese „Olympiade der Köche“ gilt als traditionsreichster und größter internationaler Wettstreit der Köche, der alle vier Jahre ausgetragen wird. 2012 gab es Gold und Silber für die Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr, als Einzelergebnisse und im Gesamtergebnis Platz 3. „Der Auftritt dieser tollen Kochmannschaft im Einsatz für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. war ein außergewöhnliches Ereignis für den Standort Faßberg“, so das einhellige Resümee der Gourmetgäste.


(Bildunterschriften:

- Generalleutnant Eberhard Zorn (l.) im Gespräch mit Oberst Gerhard Hewera.

- Oberst Gerhard Hewera (l.) mit Geschäftsführer Hans-Michael Ketterle bei der Begrüßung der Regionalkonferenzteilnehmer.

- Insgesamt waren 85 Gäste zum Benefizessen erschienen.

- Spitzenköche in Faßberg: Teamleiter Stabsunteroffizier Thomas Kucharski mit Andreas Kohn, Oberstabsgefreiter Marcel Harms, Oberstabsgefreiter Alexander Knispel und Oberstabsgefreiter Christian Eisert.

Fotos: Josefine Rudolf, TAusbZLw und SHWBw